Stimmen zur TSG

Person 1

Michael Salomo, Oberbürgermeister HDH

Die TSG Schnaitheim verbindet seit 150 Jahren Menschen aller Generationen, fördert Bewegung und stärkt den Zusammenhalt im Stadtteil. Mein besonderer Dank gilt den vielen Ehrenamtlichen sowie der guten Zusammenarbeit zwischen Verein und Stadt, die moderne und zukunftsfähige Sportanlagen ermöglicht hat. Mit der Fusion mit dem Skiclub, starken Mitgliederzahlen und wichtigen Treffpunkten ist die TSG hervorragend aufgestellt, dazu gratuliere ich herzlich und wünsche weiterhin viel Erfolg und Freude am Sport.

Zusammenfassung des Grußwortes von Michael Salomo

Person 2

Wolfgang Schön, 1.Vorsitzender TSG

Die TSG Schnaitheim hat sich seit ihrer Gründung bis zum Jubiläumsjahr 2024 außerordentlich positiv entwickelt. Der sportliche und gesellschaftliche Erfolg des Vereins ist vor allem dem großen Engagement der Ehrenamtlichen zu verdanken, deren Einsatz unbezahlbar ist. Dank der Unterstützung der Stadt stehen hervorragende Sportstätten zur Verfügung. Mit rund 2.800 Mitgliedern, 15 Abteilungen und einer starken Jugendarbeit ist die TSG ein bedeutender und prägender Bestandteil des Gemeindelebens. Allen Ehrenamtlichen, Mitgliedern, Unterstützern, Freunden und Sponsoren gilt dafür mein herzlicher Dank.

Zusammenfassung des Grußwortes von Wolfgang Schön

Person 3

Klaus-Dieter Marx, Präsident Sportkreis HDH e.V.

Die TSG Schnaitheim vereint seit 150 Jahren Sport, gesellschaftliches Engagement und ein breites Angebot für die Bürgerinnen und Bürger. Mit berechtigtem Stolz kann der Verein auf seine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken, die nicht immer einfach war, aber durch Kompetenz und vertrauensvolle Zusammenarbeit gemeistert wurde. Heute ermöglichen rund 15 Abteilungen über 2.800 Mitgliedern sportliche Betätigung, getragen von engagierter Führung, qualifizierten Ehrenamtlichen und einer starken Vereinsgemeinschaft, die das kulturelle Leben in der Gemeinde bereichert.

Zusammenfassung des Grußwortes von Klaus-Dieter Marx

Person 4

Thomas Umrath, Ehrenvorsitzender TSG

Unsere TSG konnte nichts stoppen. Zwei Weltkriege, mehrere Pandemien, zuletzt Corona hat sie mit Bravur gemeistert. Immer wieder kamen neue Abteilungen hinzu, Cheerleader, Disc- Golf. Als drittgrößter Verein ind Heidenheim sind wir trotz allem bodenständig geblieben und richten unser Hauptaugenmerk weiter auf Jugendarbeit. Die Jugend von der Straße und vor allem von den Handys wegzuholen ist und bleibt unser oberstes Ziel als Sportverein. Das Erfolgsmodell der TSG- ist die Kontinuität der Vorstandsschaft, der Abteilungen, der Trainer, Übungsleiter und ehrenamtlichen. In diesem Sinne, viel Erfolg für die nächsten 150 Jahre!

Zusammenfassung des Grußwortes von Thomas Umrath

Mitgliederentwicklung seit 1946

15 Abteilungen

welche von Breiten-bis Leistungssport das gesamte Spektrum abdecken.

41 Lizensierte Übungsleiter/ Trainer

verbringen unzählige Stunden in den verschiedenen Sportstätten, um alle Sportarten anbieten zu können.

2 Vereinsgaststätten

leisten einen Beitrag für das kulinarische Wohl der Schnaitheimer Bevölkerung.

2 Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle

kümmern sich um alle Anliegen der TSG-Mitglieder und um die Vereinsverwaltung.

TSG Sportanlagen

  • 2 Rasenplätze
  • 1 Hartplatz
  • 1 Kraftraum(Ballspielhalle)
  • 8 Tennisfelder
  • 2 Clubhäuser
  • 2 Beachvolleyballfelder
  • 1 Sporthalle (Seewiesenhalle)
  • 1 Laufbahn (Moldenberg)
  • 1 Bouleplatz

Städtische Sportstätten

  • 7 Hallen
  • 1 Schwimmbad
  • 1 Kunstrasenplatz
  • 1 Rasenplatz
1974
100-jähriges Vereinsjubiläum
100-jähriges Vereinsjubiläum

Nach 20 Jahren an der Spitze des Vereins legte Christian Kraft sein Amt als 1. Vorsitzender nieder und wurde in Anerkennung seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Sein Nachfolger wurde Georg Kuhn. In dieser Zeit wurde zudem eine Wasserleitung auf den Moldenberg gebaut, wodurch die Infrastruktur des Sportgeländes weiter verbessert werden konnte.

1968 folgte ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung des Vereins: Die Ski-Abteilung wurde gegründet und gleichzeitig die Flutlichtanlage auf dem Hartplatz fertiggestellt. Auch sportlich machte die TSG auf sich aufmerksam – die Jugendschwimmer erreichten bei den württembergischen Meisterschaften mehrere Titel und unterstrichen damit die erfolgreiche Nachwuchsarbeit.

Im Jahr 1970 wurde die Hagenturnhalle in über 2.000 Stunden Eigenleistung umfassend renoviert – ein eindrucksvolles Beispiel für den großen Einsatz und den starken Zusammenhalt innerhalb des Vereins. 1972 konnte im Clubhaus auf dem Moldenberg mit dem Bau einer zweispurigen, vollautomatischen Kegelbahn die Kegelabteilung gegründet werden. 1973 wurde zudem der erste Vereinsbus angeschafft, der insbesondere der Jugend zugutekam. Im selben Jahr kam es innerhalb der Ski-Abteilung zu einer Spaltung: Ein Teil der Mitglieder gründete den Ski-Club Schnaitheim, während ein weiterer Teil weiterhin innerhalb der TSG aktiv blieb.

Trotz zahlreicher An- und Umbauten, neu gegründeter Abteilungen und auch einzelner Veränderungen innerhalb des Vereins konnte die TSG 1974 ein ganz besonderes Ereignis feiern: das 100-jährige Vereinsjubiläum. Über das gesamte Jahr hinweg fanden vielfältige Veranstaltungen der einzelnen Abteilungen statt. Den Höhepunkt bildete ein großer Festzug, der durch den gesamten Ort führte und das Jubiläum zu einem eindrucksvollen Gemeinschaftserlebnis für Verein und Bevölkerung machte.

1964
10 Abteilungen und mehrere Sportstätten

Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Sportstätten hinzu. In Zusammenarbeit mit der Stadt Heidenheim konnten neue Projekte wie der Bau eines Lehrschwimmbeckens im Jahr 1963 sowie die Renovierung der Turn- und Festhalle im Hirscheck gefeiert werden.

Da trotz Erweiterungen seitens der Stadt Heidenheim das Kontingent für die Sportausübung nicht ausreichend war, wurde 1960 mit der Erneuerung des Rasenplatzes auf dem Moldenberg begonnen. Zusätzlich wurde im nördlichen Anschluss daran ein Sandplatz geplant, der 1962 in Betrieb genommen werden konnte. Dieser Sandplatz ist heute als Hartplatz bekannt und kommt insbesondere im Winter zum Einsatz, wenn der Rasenplatz nicht bespielt werden kann.

1964 konnte schließlich auch der neue Rasenplatz eingeweiht werden. Zu diesem Zeitpunkt zählte die TSG Schnaitheim bereits 10 Abteilungen.

1949
Erweiterung Sportanlage & 75-jähriges Jubiläum
Erweiterung Sportanlage & 75-jähriges Jubiläum

Es erfolgte der Anbau von Umkleideräumen an die vereinseigene Hagen-Turnhalle. Gleichzeitig begann auf dem ehemaligen Müll- und Auffüllplatz am Fischerweg der Bau einer neuen Sportanlage, geplant von der Stadt Heidenheim und mit Hilfe von Schnaitheimer Firmen sowie TSG-Mitgliedern realisiert.
Im Juli 1949 wurde das 75-jährige Vereinsjubiläum mit einem Festabend gefeiert, verbunden mit einem Festzug und einem Feldhandballspiel gegen Frischauf Göppingen.

1946
Nachdem Ende des Krieges wurde die heutige Turn-und Sportgemeinde Schnaitheim 1874 e.V. gegründet
Nachdem Ende des Krieges wurde die heutige Turn-und Sportgemeinde Schnaitheim 1874 e.V. gegründet

Am 11. Februar 1946 trafen sich im großen Hirsch-Saal überwiegend Mitglieder der ehemaligen Vereine TV, ATV und der Spielabteilung. Ziel war die Gründung eines gemeinsamen Sportvereins in Schnaitheim als Zusammenschluss aller örtlichen Strömungen und Interessen.
Der Vorschlag wurde knapp mit 62 zu 58 Stimmen angenommen. In geheimer Wahl wurden Christian Kraft (1. Vorstand), Ludwig Liebert (2. Vorstand) sowie weitere Vorstandsmitglieder gewählt.
Die Turn- und Sportgemeinde Schnaitheim 1874 e. V. war damit gegründet und wurde am 18. Februar 1946 durch die amerikanische Militärregierung bestätigt. Handball und Fußball nahmen den Spielbetrieb wieder auf; die Hagen-Turnhalle wurde reaktiviert, musste jedoch kurz darauf als Flüchtlingsunterkunft dienen. 1947 wurde Tischtennis als erste Abteilung nach dem Krieg in die TSG aufgenommen.

1933
Arbeiter-Turn-Verein Schnaitheim 1905 bis 1933

 

Der Arbeiter-Turn-Verein Schnaitheim wurde am 29. Mai 1905 im Gasthaus „Zum Adler“ mit 24 Mitgliedern unter dem Vorsitz von August Lindel gegründet. Neben dem Turnen wurde auch Faustball betrieben. Trotz großer Schwierigkeiten entwickelte sich der Verein weiter und richtete bereits 1907 ein Bezirksturnfest aus.

Der Erste Weltkrieg (1914–1918) brachte den Verein nahezu zum Erliegen; die Mitgliederzahl sank zeitweise auf sieben. Nach dem Krieg erlebte der ATV einen erneuten Aufschwung. 1919 wurde eine Fußballabteilung gegründet, in den folgenden Jahren nahmen zahlreiche Vereinsriegen an Arbeiter-Turn- und Sportfesten teil.

Ein bedeutender Meilenstein war der Bau eines eigenen Vereinsheims auf dem Oldenberg im Jahr 1932, der unter der Bauleitung von Gottlieb Hof und mit großem Einsatz der Mitglieder verwirklicht wurde.

1933 wurde die Turn- und Sportausübung im Arbeiter-Turn-Verein durch die politischen Verhältnisse der NSDAP verboten. Damit endete nach 28-jährigem Bestehen die eigenständige Geschichte des ATV.

Erfolge der Turner beim deutschen Turnfest in Stuttgart & Ende des Turnvereins
Erfolge der Turner beim deutschen Turnfest in Stuttgart & Ende des Turnvereins

Der sportliche und kulturelle Höhepunkt der vorausgehenden Jahre zeigte sich in zahlreichen Erfolgen bei Turnfesten, herausragenden Einzelleistungen ,insbesondere durch Jakob Krafft ,sowie im starken Vereinsleben mit Handball, Hauskapelle und Sängerriege. 1933 endete jedoch die eigenständige Geschichte des Turnvereins Schnaitheim (TV) 1874 e. V.: Auf politischen Druck wurden alle Schnaitheimer Sportvereine gleichgeschaltet und zum neuen Turn- und Sportverein 1874 e. V. Schnaitheim zusammengeschlossen.

1924
50-Jähriges Jubiläum
50-Jähriges Jubiläum

Die Kraftsportabteilung verließ den Turnverein und schloss sich dem neu gegründeten Sportverein an. Am 14. und 15. Juni 1924 feierte der Turnverein sein 50-jähriges Bestehen. Zahlreiche verdiente Mitglieder wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt, andere für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Der Verein ging nach einem halben Jahrhundert wechselvoller Geschichte innerlich gefestigt hervor und prägte das gesellschaftliche Leben weit über Schnaitheim hinaus.

1921
es folgten Turbulente Jahre

Nach 15-jähriger verdienstvoller Amtszeit legte Karl Herter sein Amt als 1.Vorsitz im Turverein nieder; zum Nachfolger wurde der 24-jährige Christian Eberhardt gewählt. In diesem Jahr trennte sich die Fußballabteilung vom Turnverein(TV). Die durchgeführte Trennung von Turnen und Sport (Spiel), brachte dem Turnverein dank der Treue der Mitglieder keinen Rückschlag ein. Trotz großer Nachkriegsprobleme (Armut, Arbeitslosigkeit, Inflation) zeigte sich ein starker Zusammenhalt der „Turnfamilie“. Zudem wurde die Turnhalle renoviert und die verbliebene Restschuld vollständig getilgt.

1919
Ende des 1.Weltkrieges

Auch während des Krieges konnte dank unseres Ehrenmitglieds Hans Ruoff ein regelmäßiger Turnbetrieb aufrechterhalten werden. Nach dem Krieg wurde die Hagenturnhalle wieder geräumt und ihrem eigentlichen Zweck, dem Turnen, zugeführt. Im Frühjahr 1919 erfolgte die Eingliederung einer Faustball-, Fußball- und Kraftsportabteilung in den Turnverein (TV), die bereits nach kurzer Anlaufphase einen großen Aufschwung erlebten.

1914
1. Weltkrieg
1. Weltkrieg

Die Vorbereitungen für das 40 Jährige Vereinsjubiläum, das am 22.August 1914 hätte stattfinden sollen, waren schon getroffen, als der Ausbruch des 1.Weltkrieges die Aufwärtsentwicklung des Vereins jäh unterbrach. 32 Turner des TV Kehrten aus dem Krieg nicht mehr zurück.

Während des Krieges wurde die Hagenturnhalle als Heulager verwendet.

1912
Bewegte Zeit mit anwachsendem Sportbetrieb

Ab 1903 nahm der Verein erstmals an überregionalen Turnfesten teil. Nach dem Rücktritt von Vorstand Johannes Müller wurde Wilhelm Oelkoch neuer 1. Vorstand. 1904 ernannte der Verein Johannes Müller aufgrund seiner Verdienste zum ersten Ehrenvorstand.

Im Jahr 1905 wurde eine Sängerriege gegründet. Ebenfalls 1905 entstand in Schnaitheim der Arbeiter-Turnverein, der neben dem bürgerlichen Turnverein bestand.

1906 übernahm Karl Herter das Amt des 1. Vorstands. Mit dem 3. Gauturnfest 1907 und der Erweiterung der Turnhalle 1908 erreichte der Verein einen weiteren Höhepunkt seiner Entwicklung. Die vergrößerte Turnhalle wurde Ende 1908 eingeweiht.

1909 erzielte die Vereinsriege beim Kreisturnfest in Heilbronn einen Preis. Im selben Jahr verstarb der Ehrenvorstand Johannes Müller.

Nach der Eingemeindung Schnaitheims nach Heidenheim im Jahr 1910 wurden neue Abteilungen gegründet, darunter eine Spielriege, eine Kraftsportsparte und eine Theatergruppe. Aufgrund des wachsenden Spielbetriebs stellte die Stadt dem Verein 1912 einen Platz auf dem Laiberberg zur Verfügung, der von den Mitgliedern zu einem Spielplatz ausgebaut wurde.

1895
Bau der Hagen-Turnhalle
Bau der Hagen-Turnhalle

Am 6.April 1895 wurde ein von den Mitgliedern lange gehegter Wunsch nach einer eigenen Turnstätte, in welcher das ganze Jahr über geturnt werden konnte, endlich beschlossen. Die          Hagen-Turnhalle wurde erstellt. Durch die neugewonnene Übungsmöglichkeiten entwickelte sich in den folgenden Jahren ein schwungvoller Übungsbtrieb, was die stetig wachsenden Mitgliederzahlen und die turnerischen Erfolge bewiesen. 

1874
Gründungsveranstaltung TV.

1874, im Jahr der Reichstagswahl des Deutschen Kaiserreichs, stand Otto von Bismarck noch als Reichskanzler an der Spitze des Landes. Schnaitheim zählte zu dieser Zeit lediglich 2.455 Einwohner, nur etwa ein Viertel der heutigen Bevölkerungszahl. Am 18. August dieses geschichtsträchtigen Jahres schlossen sich 47 engagierte Schnaitheimer zusammen und gründeten nach dem Vorbild von Turnvater Jahn den Turnverein Schnaitheim (TV). Der Anfang war bescheiden: Ein kleines Grundstück auf dem Rudelberg diente als erster Turnplatz. Doch dort entwickelte sich ein vielfältiges Vereinsleben. Faustball wurde als Ausgleichssport für die Turner gespielt und galt damals noch als Turnsportart. Hinzu kamen Schwerathletik , also Kraftsportarten wie Gewichtheben, Ringen und eindrucksvolle Kraftvorführungen, bei denen rohe Muskelkraft im Mittelpunkt stand ,sowie Leichtathletik, Fußball und Handball. Auch kulturell war der Verein aktiv: Eine Theatergruppe und eine Hauskapelle mit Sängerriege bereicherten das gemeinschaftliche Leben und machten den Verein zu einem lebendigen Mittelpunkt des Ortes.

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